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Herzlich willkommen zur 13. Integrationsministerkonferenz in Bayern

Logo und Motto der 13. Integrationsministerkonferenz.

Turnusgemäß hat das Bundesland Bayern zum 01.10.2017 erstmals für ein Jahr den Vorsitz der Integrationsministerkonferenz (IntMK) übernommen.

Auf den nachfolgenden Seiten laden wir Sie ganz herzlich dazu ein, sich über die 13. IntMK zu informieren.

Staatsministerin Emilia Müller

Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Freistaat Bayern hat zum 01.10.2017 erstmalig für ein Jahr den Vorsitz der Konferenz der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren (IntMK) übernommen. Ich habe daher als Vorsitzende und Gastgeberin der 13. IntMK die große Freude und Ehre, meine Kolleginnen und Kollegen am 15. und 16.03.2018 in Bayern begrüßen zu dürfen.

Die IntMK ist ein Gremium der freiwilligen Zusammenarbeit der Länder auf dem Gebiet der Integration. Sie berät und beschließt über grundsätzliche und länderübergreifende Angelegenheiten der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund.

Integration ist eine Daueraufgabe. Eine Zunahme der Zahl an Menschen mit Migrationshintergrund führt zu einer größeren Vielfalt an Lebensmodellen, kulturellen Prägungen, Bräuchen, Traditionen und Erfahrungen. Gleichzeitig stellt das Gelingen von Integration Anforderungen an alle Menschen in unserem Land. Sie ist kein Selbstläufer. Gerade in einer Gesellschaft, die mit den Folgen des demografischen Wandels zurecht kommen muss und in verschiedenen Bereichen Auszubildende und Arbeitskräfte sucht, ist Integration somit Chance und Herausforderung zugleich.

Mit dem Motto „Zusammenhalt durch Orientierung“ wollen wir deutlich machen, dass das Gelingen von Integration neben vielem anderen auch inhaltliche Voraussetzungen hat. Sprache, Bildung und Arbeit sind Schlüsselfaktoren für eine gelingende Integration und Teilhabe. Es braucht aber mehr – eine Klarheit über die Grundlagen unseres Zusammenlebens und die Akzeptanz unserer Wertordnung. Wir brauchen die Bereitschaft der Menschen mit Migrationshintergrund, auf der Grundlage der in unserem Land geltenden Wert- und Rechtsordnung zu leben und sich positiv und konstruktiv „einzubringen“, und die Bereitschaft der einheimischen Bevölkerung, die Integration offen, vorurteilsfrei und mit Engagement zu unterstützen. Die gemeinsame Orientierung fördert den Zusammenhalt der Menschen mit unterschiedlichen Herkunftssituationen in unserem Land und ist die entscheidende Grundlage für Gelingen von Integration.

Im Folgenden lade ich Sie herzlich dazu ein, sich über die IntMK und ihre Themen zu informieren.

Emilia Müller

Staatsministerin

Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Meldungen zur 13. Integrationsministerkonferenz 2018.

Zu den Pressemeldungen

Aufgaben und Ziele

Die Integrationsministerkonferenz (IntMK) ist ein Gremium der freiwilligen Zusammenarbeit der Länder auf dem Gebiet der Integration. Sie fördert und koordiniert nicht nur den Austausch und die Erfahrungen zwischen den Ländern, sondern dient auch deren Zusammenarbeit und der Abstimmung mit dem Bund.

In ihrer Funktion als Beschlussgremium berät und entscheidet die IntMK über grundsätzliche und länderübergreifende Angelegenheiten der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Die Mitglieder sind die für die Integration zuständigen Ministerinnen, Minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder. Als Gäste nehmen die für die Integration zuständige Bundesministerin oder der zuständige Bundesminister und die oder der Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration an den Sitzungen teil.

Der Beitrag der Länder zum Nationalen Integrationsplan (NIP) im Jahr 2007 war der erste Ausdruck der länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Integrationspolitik. In ihm sind die Grundsätze der Integrationspolitik dokumentiert und konkrete Zusagen zu ihrer Weiterentwicklung enthalten. Die Länder verpflichten sich in ihrem gemeinsamen Beitrag zum Nationalen Integrationsplan zur Verstetigung ihrer Zusammenarbeit. Der erste Fortschrittsbericht zum Nationalen Integrationsplan wurde im Jahr 2008 vorgelegt. Der Länderbeitrag „Gemeinsam für mehr Integration“ ist dabei zentraler Inhalt.

Im Jahr 2012 wurde der „Nationale Aktionsplan zur Umsetzung des nationalen Integrationsplans“ (NAP) veröffentlicht, an welchem die Länder intensiv mitgewirkt haben. Integrationspolitik verbindlicher zu gestalten und ihre Ergebnisse messbar zu machen, sind dabei die Ziele des Plans. Grundlegend hierfür ist die Vereinbarung von möglichst konkreten und überprüfbaren Zielen, die Auswahl und Festlegung von geeigneten Indikatoren zur Überprüfung der Zielerreichung, verbunden mit der Festlegung eines entsprechenden Zeitrahmens.

Einmal pro Jahr wechselt der Vorsitz der IntMK in alphabetischer Reihenfolge der Bundesländer. Dies geschieht turnusgemäß jeweils zum 01.10. des Jahres. Das jeweilige Vorsitzland nimmt dabei die Geschäftsführung wahr. Einmal im Jahr findet eine Hauptkonferenz statt, die bei aktueller Notwendigkeit um Sonderkonferenzen ergänzt werden kann. Die oder der Vorsitzende der IntMK leitet die Sitzungen sowie die danach stattfindende Pressekonferenz.

Die nächste IntMK findet unter dem Vorsitz des Bundeslandes Bayern am 15. und 16.03.2018 statt.

Mitglieder

Eine aktuelle Liste der für Integration zuständigen Ministerinnen und Minister / Senatorinnen und Senatoren der Länder finden Sie hier.

Tagesordnung 2018

Die Tagesordnung zur IntMK 2018 wird in Kürze hier veröffentlicht.

Ergebnisse der Konferenzen

Hier finden Sie die Protokolle der bisherigen Konferenzen als PDF-Dokumente zum Download.

Kontakt

Hier finden Sie die direkten Kontaktdaten der Geschäftsstelle.

IntMK-Geschäftsstelle
Bayerisches Staatsministerium
für Arbeit und Soziales,
Familie und Integration
Winzererstraße 9
80797 München
Frau Melanie Habelitz-Wollgam
Tel.: (089) 12 612 042
Fax: (089) 12 611 644
Schreiben Sie uns eine E-Mail.

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