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Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS)

Einen Platz in der Arbeitswelt finden

Mit der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit (AJS) nimmt der Freistaat sich der jungen Menschen an, die besondere Schwierigkeiten haben, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden, um sie beruflich und sozial einzugliedern.

Zielgruppe

Zielgruppe der AJS sind junge Menschen mit besonderen Benachteiligungen/individuellen Beeinträchtigungen, die am Übergang von der Schule in Ausbildung, in das Erwerbs- und Arbeitsleben einer besonderen Unterstützung bedürfen (§ 13 Achtes Buch Sozialgesetzbuch – SGB VIII).

In Jugendwerkstätten erhalten sozial benachteiligte Jugendliche Hilfe auf dem Weg in die Arbeitswelt.

Angebot

Maßnahmen der AJS gehen auf die individuellen Bedarfslagen junger Menschen ein. Es handelt sich dabei um außerbetriebliche Qualifizierungs- und Ausbildungsprojekte, in denen soziale Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen und berufliche Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere in Jugendwerkstätten vermittelt werden. Durch die erfolgreiche passgenaue Hilfe und Unterstützung wird eine nachhaltige Eingliederung in die Arbeitswelt ermöglicht und ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit und gleichzeitig zur Schaffung von Chancengerechtigkeit geleistet.

Förderung

Die Finanzierung der AJS-Projekte erfolgt vorrangig aus Leistungen des Sozialgesetzbuchs (SGB) II, III und VIII (Leistungen der Arbeitsagentur, der Jobcenter und der für die Jugendhilfe zuständigen Kommunen). Aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) können bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten übernommen werden, ferner stehen staatliche Haushaltsmittel zur Verfügung.

Gefördert werden außerhalb des ESF auch Maßnahmen im Rahmen des Arbeitsmarktfonds.