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München, 01. Dezember 2017 PM 563.17

Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund

Integrationsministerin Müller: "Viele Migranten wollen mit ehrenamtlicher Arbeit etwas zurückgeben - Neues Integrationsprojekt zeigt Wege dahin auf"

Wer selbst Hilfe erhalten hat, möchte diese oft zurückgeben. Dies trifft auch auf viele der Migrantinnen und Migranten in Bayern zu. Ein neues Integrationsprojekt zeigt ihnen dafür Wege ins Ehrenamt auf. Zum 1. Dezember hat Bayerns Integrationsministerin Emilia Müller grünes Licht für die Förderung gegeben. "Die Integration der Bleibeberechtigten ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie betrifft die gesamte Gesellschaft. Denn von ihrem Gelingen hängt der soziale Frieden in unserem Land ab. Engagieren sich nun diejenigen ehrenamtlich bei uns, die wir aufgenommen und versorgt haben, stärkt das den Zusammenhalt unserer Bevölkerung gleich zweifach: Es ist für die Migranten eine wunderbare Möglichkeit, unserer Gesellschaft etwas zurückzugeben. Und zugleich vertieft sich durch die Zusammenarbeit mit Einheimischen ihre eigene Integration", erklärte die Ministerin.

Träger des bayernweiten Projekts ist der Verein Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., der sein gesamtes Netz an ehrenamtlichen Tätigkeitsbereichen dafür zur Verfügung stellt. Das Angebot reicht von der offenen Kinder- und Jugendhilfe über Helferkreise in Flüchtlingsunterkünften bis hin zur Betreuung von Senioren. Unter dem Titel 'Integration in Bayern: Bring dich ein! Ehrenamt verbindet.� sollen dabei insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund für die ehrenamtliche Arbeit gewonnen und geschult werden.

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